Motivationsprobleme? Die 3 besten Tipps - human-mobility

Motivationsprobleme? Die 3 besten Tipps

 
 
 

Sonstiges

​Du hast Schwierigkeiten, dich regelmäßig für deine Übungen zu motivieren? Deine Silvestervorhaben sind nach zwei Wochen bereits vergessen? Oder ist dir mal wieder etwas dazwischen gekommen und deswegen hat es halt nicht funktioniert? ​
Wir kennen das. Aber wir kennen auch Möglichkeiten, wie man diese vermeintlichen Hindernisse umgeht. Wir möchten dir nicht nur hilfreiches Wissen und Übungen an die Hand geben, sondern auch, dass du sie tatsächlich regelmäßig durchführst. Dafür haben wir ein paar sehr gut funktionierende Tipps für dich, ​die deinen inneren Schweinehund besiegen – und zwar endgültig.

​Alles Kopfsache

​Du willst dich also richtig motivieren und hast verstanden, dass dein Körper regelmäßige Pflege braucht. Also los.

Alles beginnt mit deinem Mindset. Wie du über die Dinge denkst, entscheidet dein Handeln​. So einfach ist das. Frage dich grundsätzlich öfter, WIE du dir selbst helfen kannst, anstatt dich einfach nur über deine Schmerzen zu beschweren. Dadurch gelangst du besser ins Handeln.

​Überlege dir als nächstes, WARUM du die Übungen eigentlich machen willst. Was hast du davon? Ob Schmerzbeseitigung oder –vorbeugung, du tust deinem Körper etwas Gutes und sorgst dafür, dass er jetzt und in Zukunft so funktioniert, wie du es von ihm erwartest.

Jeden Tag eine kleine Investition verhindert möglicherweise langwierige Probleme in späteren Tagen. Wenn dein Gehirn die Gründe klar benennt, wird die Zielerreichung auch wahrscheinlicher. Wir haben ein paar Beispiele für dich, die du gerne übernehmen kannst:

  • ​Ich möchte gesund leben
  • ​Ich will meinem Körper etwas Gutes tun
  • Ich habe eine Wette mit meiner Schwester laufen, wer in 3 Monaten tiefer in den Spagat kommt und möchte unbedingt gewinnen
  • ​Ich möchte wieder Fußball spielen können und benötige dafür ein intaktes Knie
  • angle-right
    ​...

​Der Faktor Zeit

​Ein kleiner Dämpfer vorneweg, weil wir ehrlich zu dir sein wollen und weil du realistische Vorstellungen brauchst, um deine Motivation aufrecht zu erhalten:

Du bist es vielleicht von vielen Dingen im Leben gewohnt, direkt zu bekommen, was du willst. So funktioniert dein Körper aber nicht. Mit den Übungen setzt du zunächst einmal Trainingsreize. Dein Körper braucht jedoch immer viel länger als du es gerne hättest, um sich umstrukturieren zu können. Also gib ihm genügend Zeit zur Veränderung.

Rechne je nach Beschwerde eher in Wochen und wenigen Monaten, bis du dein Ziel erreicht hast. Wirf bitte nicht nach 3-4 Tagen das Handtuch, es wird funktionieren!

Zuerst ein wenig Theorie: Erfolg - auch bei der Schmerzbeseitigung - durchläuft immer ein spezifisches Muster. Selten nimmst du dir eine Veränderung vor und beherrschst direkt alles perfekt, das wäre nicht menschlich.

​Die fünf Phasen des Erfolgs

​Es konnte ​nachgewiesen werden, dass bei einer anstehenden Veränderung - und die willst du ja mit deinem ​regelmäßigem Beweglichkeitstraining initiieren -  verschiedene emotionale Phasen durchlaufen werden, bis ​​sie dauerhaft integriert wird. Diese Phasen sehen so aus:

  • 1
    ​Zunächst einmal entsteht ein emotionaler Schock in der Art „Oh Gott, etwas Neues! Und ich kann es nicht!“, woraufhin man ​gar nicht so richtig daran glaubt, dass es funktioniert. Das ist der erste Moment, bei dem du dein Handtuch werfen könntest.
  • 2
    ​Darauf folgt eine Ablehnungshaltung wie etwa „Ach… Ich brauche das alles nicht und bekomme es auch alleine hin!“. Findest du dich selbst wieder? 🙂
  • 3
    ​Die Veränderung ist aber​ notwendig, damit du schmerzfrei wirst. Das erkennst du zuerst bewusst mit deinem rationalen Verstand und danach folgt erst die emotionale Akzeptanz. Wir sind dann zwar davon überzeugt, dass die vorgenommene Veränderung ​wichtig und notwendig ist, haben aber noch nichts Dauerhaftes zu deren Umsetzung beigetragen.
  • 4
    ​Du beginnst nun also, die vorgenommene Veränderung auch wirklich umzusetzen und Regelmäßigkeit zu integrieren. Das heißt du probierst mal hier, mal da eine Übung auf Youtube aus. Das wird dich in der Regel viele Versuche und Irrtümer kosten.
  • 5
    ​Genau für diesen Schritt möchte dir HUMAN MOBILITY zur Seite stehen und dich zielgerichtet unterstützen mit Wissen und Übungen für eine steile Lernkurve. So kommst du deinem Ziel schnell näher, bis die Integration ​des richtigen Trainings in deinen Alltag erfolgt ist. An diesem Punkt hast du dich an die Regelmäßigkeit gewöhnt und erfreust dich langristiger Gesundheit und Schmerzfreiheit 🙂 ​

"​UNSER Ziel ist es, dich mit  Wissen und den richtigen Übungen
zu DEINEM Ziel zu führen. Wir sind dein Guide!"

​Konkrete Empfehlungen

Was sich im Folgenden so einfach und logisch anhört, sind die neusten Erkenntisse wissenschaftlicher Forschung. ​Diese sind teilweise bahnbrechend einfach, aber mit wichtigen Details gespickt. Lasse dich also nicht von der Einfachheit blenden, hier steckt viel Know How dahinter.​

  • ​​Nimm eine positive Grundhaltung gegenüber deinen Schmerzen ein. Gedanken der Art „Ich bin meinem Körper dankbar, dass er mich über Missstände aufklärt. Ich helfe ihm ab sofort gerne regelmäßig 10-15 Minuten, beweglich zu bleiben.“ sind viel konstruktiver als Sätze wie „Verdammte Schmerzen, sie gehen einfach nicht weg!“. Dadurch kommst du leichter ins Handeln und fühlst dich gut dabei.​
  • ​Nimm an unserem 14-Tage Programm teil, das dir täglich generelle Beweglichkeitsübungen für deinen ganzen Körper zeigt. Es behandelt deine aktuellen Beschwerden und beugt zukünftigen Schmerzen vor. Wir schicken dir die Übungen demnächst per E-Mail. So lassen sich die täglichen Übungen auch von unterwegs durchführen.
  • ​Integriere eine tägliche Routine wie zum Beispiel: „Ich gehe jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen für 15 Minuten auf meine Übungsmatte und führe die Übungen von HUMAN MOBILITY durch.“. Routinen erleichtern es enorm, ins Handeln zu kommen. Falls du einmal morgens keine Zeit hast, lege einen festen Zeitpunkt später am Tag fest, an dem du die Übungen nachholst.
  • ​Richte unsere Seite als deine Startseite im Browser ein. Du wirst dann immer wieder an deine Übungen erinnert und findest nicht so leicht Ausreden zum Abschweifen. ​ Wie das geht? Erfährst du hier.
  • angle-right
    ​Für deine tägliche Routine ist es von entscheidender Bedeutung, dass du dir vorher über mögliche Hindernisse bewusst wirst – von dir selbst oder von außen kommend. Dann formulierst du (schriftlich!) Sätze der Art „Wenn ich später nachhause komme und mich die Couch und der Fernseher rufen, weil ich total müde von der Arbeit bin, gehe ich zuerst 15 Minuten auf meine Übungsmatte und führe mein Beweglichkeitstraining aus. Dadurch fühle ich mich im Anschluss richtig gut und kann den Rest des Abends ohne schlechtes Gewissen genießen.“.

​Die Psychologin Gabriele Oettingen ist führend auf dem Forschungsfeld zur Psychologie des Gelingens. Sie erklärt die Hintergründe, warum Hindernisse ein zentraler Bestandteil deiner Zielsetzung sein sollten. Ihr Buch zu diesem Thema ist sehr lesenswert:

​Technik: WOOPen

Zum Thema Hindernisse zur Zielumsetzung kannst du gerne einmal bei http://woopmylife.org vorbeischauen. Dort gibt es eine tolle Technik, die sich WOOPen nennt. Hier sind die Schritte, die du dabei ausführst:

  • 1
    W = Wish bzw. Wunsch: Überlege dir, welchen Wunsch du hast.
  • 2
    ​O = Outcome bzw. Ergebnis: Was ist das beste Ergebnis, das du dir dazu vorstellen kannst? Wie fühlt sich das an?
  • 3
    O = Obstacle bzw. Hindernis: Welches Hindernis könnte dich von deiner Wunscherfüllung abhalten?
  • 4
    P = Plan bzw. Wenn-Dann-Plan: Was kannst du konkret tun, um das Hindernis zu überwinden, wenn es eintritt?

​WOOPen ist das derzeit wissenschaftliche Maß der Dinge für die psychologische Bahnung der konkreten Zielumsetzung. Mit Bahnung (engl. Priming) meinen wir dabei den Vorgang für dein Unterbewusstsein, bei dem es sich bereits die Schritte der Handlungsausführung und der möglichen Hindernisse VOR dem tatsächlichen Handeln einprägt. Du kannst dieses Verhalten auch bei Spitzensportlern vor einem Wettkampf beobachten. Sie fühlen sich in die Situation des Wettkampfes ein und programmieren sich so auf eine erfolgreiche Durchführung.

Unterschätze niemals die Macht deines Unterbewusstseins. Es ist äußerst hilfreich für das regelmäßige Handeln, wenn du es über diese Methoden einbindest.


​Technik: Instant Influence

​Immer noch Motivationsprobleme? Nutze die Instant Influence Strategie und beantworte dir folgende Fragen für dich selbst schriftlich:

  • 1
    ​Warum wirst du dein Ziel erreichen?
  • 2
    Wie groß ist deine Motivation dafür auf einer Skala von 1-10?
  • 3
    Warum hast du keine kleinere Zahl bei Schritt 2 ausgewählt?​​​​
  • 4
    Was sind die positiven Resultate, die sich aus deiner Zielerreichung ergeben?
  • 5
    ​Warum sind dir diese Ergebnisse wichtig?
  • 6
    ​Was ist der konkrete nächste Schritt zu deiner Zielerreichung?

​Der renommierte US-Psychologe und Motivationsspezialist Michael Pantalon hat mit seinem Buch "Nicht warten - starten!" die Instant Influence Technik ​eingeführt. Sie ist ein Meilenstein in der Motivationsforschung und definitiv einen näheren Blick wert:

​Technik: Zielsetzung

Der Klassiker, aber mit wichtigen Details: Setze dir ein Ziel für deine Wunschsituation in genau drei Monaten. Dafür musst du aktiv darüber nachdenken, was du eigentlich genau willst. Das ist manchmal gar nicht so einfach! Du weißt ja, dass du schmerzfrei und beweglicher sein willst.

Also formuliere dein Ziel in etwa folgendermaßen: „In drei Monaten bin ich mit den Übungen von ​HUMAN MOBILITY viel beweglicher in meinen Muskeln und Faszien um die Knie geworden, sodass ich 30 Minuten schmerzfrei joggen kann“. Denke und fühle dich richtig in die Situation rein. Wie ist es, wenn du das Ziel erreicht hast? Fühlt sich das nicht richtig gut an?

Formuliere einen Wochenplan, der sich aus deinem Drei-Monate-Ziel ableitet und Teile davon bearbeitet. Im Anschluss daran überlegst du dir konkrete Handlungen für die folgende Woche und wie du sie ausführen wirst. Beispiel: „Wenn ich nachmittags von der Arbeit nachhause komme, führe ich die ​drei Yoga-Übungen für den Rücken für 15 Minuten durch.“

 

​Kontrolliere deinen Fortschritt wöchentlich. Das machst du am besten, indem du dir ein Journal zur Hilfe nimmst und deinen Fortschritt schriftlich protokollierst. Direkt im Anschluss nimmst du dir dann für die nächste Woche vor, z.B. zwei Stunden insgesamt deine Beweglichkeit zu trainieren.

​"​​WOOPen, Instant Influence und Zielsetzung
werden dich dauerhaft motivieren."

​Weitere Tipps

  • ​Formuliere dein Ziel immer im Präsens und positiv. Keine Sätze wie „Ich will endlich keine Schmerzen mehr haben“. Das gefällt deinem Unterbewusstsein nicht so gut .
  • ​Teile dein Ziel einem Freund mit und bitte ihn, dich wöchentlich nach deiner Zielerreichung zu befragen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit dramatisch, dass du deine Übungen regelmäßig durchführst – immerhin will man sich ja nicht blamieren .
  • ​Du kannst diese Tipps auch für deinen Alltag oder Beruf übernehmen, sie sind allgemeingültig.
  • angle-right
    ​Abschließend ein letzter Buchtipp zum Thema Selbstmanagement mit der berühmten "Get Things Done"-Methode von David Allen, mit deren Hilfe du deine Effizienz und Lebensfreude steigerst:

​Fazit

​Wir haben dir nun zahlreiche Methoden und Tipps an die Hand gegeben, mit denen du dein Ziel für mehr Beweglichkeit und Schmerzfreiheit in deinen Alltag integrieren kannst. Spiele ein wenig mit den Techniken und probiere aus, was für dich am besten funktioniert. Jetzt bist du an der Reihe, tue dir etwas Gutes!

>